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Mittwoch, 27. Juni 2012

The streets are my hood

9 de Julio Avenue ist eine Straße in Buenos Aires, Argentinien, die gerade einmal 1km lang ist. Was sie jedoch zu etwas besonderem macht, ist ihre Breite von 110m. 
7 + 2 Spuren in jede Richtung, 110m, mehrere Fußgängerinseln dazwischen ebenso wie kleineren Grünflächen - Holy Shit, dies ist die breiteste Straße der Welt.
Mit einer Ampelschaltung schafft man es als Fußgänger über die Straße, die so breit ist wie ein ganzer Block, wohl kaum - im Durchschnitt braucht man drei.
Wenn es hier zum Stau kommen sollte, ist aber wirklich keinem mehr zu helfen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Puppenhaus

Verlassene Häuser - manche Leute besetzen sie, manche Häuser verfallen einfach, andere wiederum werden zum Mittelpunkt einer Geistergeschichte. Und ganz selten wird Kunst draus.


In diesem Fall stand ein Haus einsam und verlassen auf einem Feld in Saskatchewan, Kanada. 
Der Künstler, Heather Benning, hat daraufhin es renoviert, mit 60iger Jahre Möbeln neu eingerichtet und die Rückwand des Hauses durch eine Plexiglasscheibe ersetzt.
Durch die Scheibe kann man ganz einfach in alle Räume des Hauses schauen.
Dadurch entstand aus einem alten, verlassenen Haus ein überlebensgroßes Puppenhaus.
Auf die Idee muss man erst kommen.

Montag, 25. Juni 2012

Grüner Tod

Für Freunde der Pflanzenwelt steht ein besonders morbider Garten in England. Einer der Gärten von Alnwick Castle in Northumberland ist der sogenannte "Alnwick Poison Garden". Das es sich bei Alnwick Castle um das zweit größte Schloss Groß Britanniens ist, ignorieren wir hier mal getrost. Zurück zum Garten.
In diesem Garten befinden sich viele der gefährlichsten Pflanzen der Erde und beherbergt über 100 verschiedene illegale Narkotika - in ihrer reinsten, pflanzlichen Form.
Egal ob es um Mohn, Cannabis oder tödlichen Nachtschatten geht - hinter den schweren, schwarzen Toren liegt ein Paradies für Giftmischer jeglicher art.
Deswegen kann man den Garten auch nur mit Führungen betreten, manche Pflanzen sind sogar speziell und rund um die Uhr bewacht, damit man sich nicht aus versehen verletzt und vergiftet.
Auch wenn manche dieser Pflanzen für den ein oder anderen Rausch herhalten könnten, ist die Aussage des Poison Garden jedoch Anti-drug. Kostproben gibt es hier zumindest keine.
Falls ihr beim nächsten Urlaub dort einen kleinen Abstecher machen wollt findet ihr alle nötigen Infos hier.

La Isla de las Muñecas

Okay, jetzt wird es creepy! Isla de las Muñecas heißt die wohl gruseligste Touristenattraktion, die Mexiko vorzuweisen hat. Südlich von Mexiko City liegt diese "Insel der Puppen".
Dort, zwischen den Ästen und Zweigen alter, abgestorbener Bäume und Büsche hängen hunderte von alten, teils verstümmelten Puppen.
Verstümmeltes Kinderspielzeug hat immer etwas gruseliges, doch hier scheint dieser Faktor immens gesteigert zu sein. 
Die Puppen starren die Besucher mit ihren leeren, teils verblassten, teils kaputten Puppenaugen an während sie, teils erwürgt, teils geköpft rumhängen. 
Manche sind komplett falsch zusammen gebaut. 
Die Hohlkörper einiger dieser Kinderfiguren sind die neue Heimat für Spinnen geworden, Regen sammelt sich in den anderen.
Die Gezeiten haben sie verwittert, die Sonne hat sie verblassen oder gar verbrennen lassen.


Natürlich verbirgt sich hinter so einem Platz auch eine Geschichte: Vor ungefähr 50 Jahren soll auf der Insel ein Mädchen ertrunken sein. Der einzige Bewohner der Insel, ein Einsiedler namens Don Julian Santana, soll daraufhin bemerkt haben, dass an der Stelle, an der das Mädchen ertrank, eine Kinderpuppe nach der anderen angespült wurde.
Dies als Zeichen von bösen Geistern deutend, versuchte er sich vor jenen zu beschützen, indem er die angeschwemmten Puppen wie eine Art Schutzschild auf der Insel verteilte. 
Kurz darauf hatte er einen wahren  Puppenschrein zusammen und die Insel der Puppen war geboren.
Santana lebte 50 Jahre auf dieser Insel bevor er 2001 ertrank.
Er ertrank an der Stelle, an der auch das Mädchen starb ... 


Ganz ehrlich, mir wäre da nachts nicht besonders wohl.


Strawberry Milkshake

Heute haben wir hier im Büro die Sommersaison mal etwas anders eingeläutet: es gab selbstgemixten Erdbeermilchshake. (Danke nochmal an Julia für diese Erdbeeren)

Die Färbung des, gar köstlichen, Getränks erinnerte mich stark an den Lac Rose.
Lac Rose, oder Lac Retba, ist ein Salzsee im Senegal. Die Besonderheit liegt in den Cyanobakterien, welche, vor allem zu Trockenzeiten, eine rosa Färbung verursacht.
Diese Färbung kann, je nach Tageszeit, zwischen hellem lila bis hin zu dunklem, kräftigen pink variieren.
Es ist ein wichtiges Gebiet für Salzgewinnung und dank der Konzentration kann man, ähnlich wie im Toten Meer, AUF dem Wasser schwimmen.

Ich kann euch aber zumindest beruhigen, mein Milkshake war nicht so salzig.

Jetzt neu!

Lange habe ich ein Thema für einen neuen Blog gesucht. Und bevor ich bei Marsl Knows Creatures anfange, über so gewöhnliche Wesen wie den Axolotl zu berichten, erweitere ich lieber mein Sortiment.
Ähnlich, wie es mir mit den Tieren ging, kommen mir beim Surfen des öfteren merkwürdige Orte unter die Nase. Und diesen möchte ich diesen Blog widmen.
Das klingt jetzt recht lame und Definition von "Orten" recht schwammig. Aber gebt mir ein paar Posts Zeit und ihr werdet sehen, worauf ich abziele. Unser Planet hat schon merkwürdige Fleckchen, die ich euch zeigen will.